3. Endlich angekommen

Calgary, Kanada, 10.05.2016

Endlich angekommen. Nach ungefähr 9 Stunden Flug und jeder Menge Beinschmerzen bin ich dann doch noch pünklich in Calgary (siehe Bild oben: Blick auf die Stadt) gelandet heute. Und abgesehen von den Beinschmerzen war der Flug auch wirklich ganz gut. Vor allem weil wir kaum Turbulenzen hatten und man in einem super modernen Boeing Dreamliner 787 (siehe Foto unten) ein sehr sehr kurzweiliges Kinoprogramm (The hateful eight / The Revenant) geniessen konnte. Ich habe keine Ahnung was die Flugzeugkonstrukteure mit dem Druckausgleichssystem gemacht haben, aber ich hatte heute trotz des langen Flugs und der grossen Flughöhe weitaus weniger Ohrenschmerzen beim Landeanflug als bei den Trips nach London mit älteren Maschinen. Wie auch immer, Hauptsache ich bin jetzt am Boden und muss in den nächsten 4 Wochen nicht mehr fliegen. Aber dafür fahren….

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Moderne Sitze mit Touchscreen im neuen Boeing Dreamliner 787

Nach der Ankunft in Calgary habe ich dann mal mein Auto bei Hertz abgeholt. Hier gab es gleich mehrere Überraschungen. Ich habe Mittelklasse gebucht, aber in Kanada gehört der VW- Golf auch zu dieser Klasse. Und kaum ein normales Auto hat ein Navi mit aktueller Lizenz serienmäßig dabei. Die Option war, für 16 Dollar pro Tag in die SUV- Klasse zu upgraden um ein Navi zu bekommen. Das sind etwa 480 Dollar für einen Wagen, den ich nicht brauche und will und ein Navi, das man bestimmt auch billiger bekommen kann. Also habe ich dann den Golf genommen und es bis jetzt auch nicht bereut. Das Teil fährt sich erstaunlich gut, ist ordentlich motorisiert, trotzdem schön leise und hat eine enorm gute Soundanlage. Fast das Wichtigste am Auto. 🙂 Auf jeden Fall ein Auto, dass man fahren kann. Ganz im Gegenteil zum schrottigen Opel Mokka, den ich jetzt leider schon zweimal kurzfristig in Deutschland über das Wochenende fahren musste…

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Car of choice for the next 4 weeks

Jedenfalls bin ich dann erstmal ohne Navi zum Hotel gefahren, habe dort eingecheckt und mich nach einem Elektroladen erkundigt. Dann schnell ins nächste Einkaufszentrum, dort ein neues Navi für 170 Dollar gekauft (ist immer noch wesentlich günstiger als die 480), ein bisschen Cash bei der Bank geholt und im Supermarkt die wichtigsten Einkäufe gemacht. Der Supermarkt war auch aus beruflicher Perspektive interessant, da es hier andere Konzepte und Einrichtungen gibt als in Deutschland und England. Insgesamt muss ich sagen, dass das Autofahren hier in Kanada echt entspannt ist. Breite Strassen, gute Beschilderung und vor allem nicht so schrecklich viele Autos auf den Strassen. Da kann man dann schonmal auf den “Trails” die Musik laut aufdrehen, entspannt links und rechts gucken und einfach entspannen. Schade, dass ich kein Coupé habe aber im Moment ist es mit ca. 13 Grad auch noch etwas zu kalt dafür. Ausserdem freue ich mich aktuell, dass ich mal wieder auf der rechten Seite fahren darf. Das tut auch mal ganz gut.

Was meine Planung angeht, habe ich in den letzten Tagen ein paar konkrete Sachen festgemacht. Morgen werde ich tagsüber erstmal ordentlich einkaufen hier in Calgary. Dann Abends zu Brian und Nancy zum Essen. Am Donnerstag werde ich mir dann ein paar Sehenswürdigkeiten in Calgary angucken. Freitag werde ich mit Craig und Sue in die Gegend südlich von Calgary fahren. Allerdings ist noch nicht klar, ob wir in den Waterton National Park fahren oder zum “Head smashed in Buffalo Jump”. Und dann habe ich Montag Abend einfach mal aus Spaß nach Marathons in Kanada gegoogelt. Und siehe da: Am 22.05. wird in Red Deer gelaufen. Das liegt in der Nähe von Edmonton und damit praktisch auf dem Weg. Also habe ich mich dann einfach mal für den Halbmarathon dort angemeldet. Wird bestimmt ein Spaß. Wenn es gut läuft, könnte ich dann auch noch am Mountain Madness Run in der Nähe vom Jasper Nationalpark am 29.05. teilnehmen. Auch das liegt auf dem Weg. Wahrscheinlich ist die Regeneration aber zu kurz dafür und das Ganze hört sich nach einer extrem bergigen Angelegenheit an. Reizen würde mich das schon aber ich halte das mal offen und entscheide nach dem Red Deer- Lauf spontan.

So, langsam fallen mir die Augen nach einem langen, langen Tag zu. Abschliessend gibt es von mir noch den Musiktip. Jeder, der Rock und/oder Punk mag und gerne Bands wie Offspring, Sum41, Green Day oder Bad Religion hört, sollte sich am besten das gesamte und brandneue Album “Closed Doors and Broken Mirrors” von Newdrive holen. Viele starke Lieder drauf und für mich eines der besten Alben der letzten Jahre.

Newdrive – Away from home

 

 

 

 

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Author: Ralf

Passionate Canada -Visitor and -Lover. Ex- Army Officer and Retail Manager. Long distance runner, climber, hiker, fan of all kinds of games and animal friend. Loves music but has a weird taste: British Metal, German Gangsta-Rap, some Dance-pieces (mostly 90s), non- lyric beats and most Rock/Punk- music.

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